Fördermöglichkeiten für Seminare und Coaching

 

Seminare und Coachings sind eine wichtige Möglichkeiten, Ihr Wohlbefinden und ihr persönliches Wachstum zu fördern. Dies kommt nicht nur Ihnen zu Gute, sondern auch Ihrer Arbeit, Ihrem Betrieb und letztlich auch der gesamten Gesellschaft. Lebenslanges Lernen, Life-Work-Balance sind Stichworte, die auch aus der betrieblichen und politischen Diskussion nicht mehr wegzudenken sind.

Aus diesem Grund gibt es eine Reihe von Fördermöglichkeiten. Eine kleine Auswahl von Förderprogrammen, die Sie für unsere Seminare unter Umständen in Anspruch nehmen können, finden Sie hier. Bitte informieren Sie sich direkt unter den angegebenen Links, weil sich die Förderbedingungen im Detail immer wieder ändern. Wir akzeptieren die verschiedensten Fördergutscheine und Ähnliches. Noch mehr Fördermöglichkeiten sind in der Förderdatenbank des Bundeswirtschaftsministeriums aufgeführt.

 

Bis zu 500 Euro Bildungsprämie

Mit bis zu 500 Euro pro Jahr Zuschuss pro Jahr fördert die Bundesregierung Angestellte und Selbständige, die eine berufsrelevante Fortbildung besuchen (also z. B. ein Seminar zur Gewaltfreien Kommunikation und zum Konfliktmanagement). Die Bedingungen sind angenehm einfach: Sie sind erwerbstätig und verdienen weniger als 20.000 Euro ( 40.000 Euro für Verheiratete). Leider gibt es seit Neuestem Einschränkungen mit der Höhe der Seminarkosten.  Alle Infos unter http://www.bildungspraemie.info. Oder per Telefon: 0800 2623 000.

Länderförderungsprogramme bis zu 1.000 Euro

In verschiedenen Bundesländern gibt es Förderprogramme für Mitarbeiter von kleinen und mittleren Betrieben, z. T. auch für Selbständige. In der Regel werden unter bestimmten Voraussetzungen ca. 50 % der Fortbildungskosten bis zu einem Höchstbetrag übernommen, in einzelnen Fällen auch mehr. Die Richtlinien unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. Bitte beachten Sie, dass ich keine Beratung zu diesen Programmen durchführe. Ansprechpartner finden Sie unter den angegebenen Webadressen. Einen Überblick über Förderprogramme gibt die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Hier Links zu Förderprogrammen, mit denen ich bisher zu tun hatte.

Brandenburg (Bildungsscheck)

Hamburg (Weiterbildungsbonus)

Hessen (Qualifizierungsscheck)
Ich bin für den Qualifizierungsscheck zertifizíert und in der Weiterbildungsdatenbank gelistet (unter http://www.hessen-weiterbildung.de im Menupunkt Dozenten nach "Rothhaupt" suchen).

Nordrhein-Westfalen (Bildungsscheck)

Niedersachsen (IWIN)

Rheinland-Pfalz (Qualischeck)

Schleswig-Holstein (A1)

 

Übersicht

Bildungsprämie

Länderförderprogramme

Ältere Arbeitnehmer und "Gering Qualifizierte"

Bildungsurlaub

Arbeitgeber

Steuern

Private Sponsoren/Betterplace

Unser Sozialfonds

 

Förderdatenbank

Vielleicht lohnt auch ein Blick in die Förderdatenbank des Bundeswirtschaftsministeriums

Zur Unterstützung Ihrer Argumentation

Argumentationshilfe für den Betrieb

Argumentationshilfe für LehrerInnen

 

 

Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen (WeGebAU)

Bundesweites Programm für Arbeitnehmer ab 45 und gering qualifizierte Arbeitnehmer und läuft über die Agentur für Arbeit. Nähere Informationen.

Bildungsurlaub

Arbeitnehmer haben in der Regel pro Jahr Anspruch auf 5 Tage Freistellung zur Teilnahme an wichtigen Bildungsveranstaltungen. Für die Jahresausbildungen in Hamburg und Norddeutschland kann Bildungsurlaub beantragt werden. Für andere Veranstaltungen fragen Sie doch bitte einfach bei mir nach. Die Detailregelungen variieren von Bundesland zu Bundesland. Weitere Informationen zum Bildungsurlaub finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Bildungsurlaub.

Förderung durch Ihren Arbeitgeber

Konfliktmanagement, Soziale Kompetenz, Effektive Kommunikation, kooperative Führung sind Elemente, die jeder Betrieb braucht. Deshalb sind viele Betriebe bereit, in diesem Bereich Ihre Mitarbeiter bei der Fortbildung zu unterstützen. Das beginnt bei der teilweisen Freistellung und geht bis zur kompletten Kostenübernahme. Sprechen Sie Ihren Chef doch einfach darauf an. Am besten, Sie bereiten sich intensiv darauf vor und berücksichtigen im Gespräch auch die Bedürfnisse Ihres Chefs (z. B. nach Wertschätzung, Sicherheit, Effizienz, Sinnhaftigkeit). Ich habe Ihnen hierzu auch eine Argumentationshilfe zusammengestellt, die Sie nach Ihren Bedürfnissen umgestalten können.

 

 

 

Fortbildungskosten steuerlich absetzen

Viele Teilnehmer können Ihre Fortbildungskosten steuerlich absetzen. Insbesondere bei der Jahresausbildung ist dies möglich, da diese Ausbildung auch nach dem Umsatzsteuergesetz als Aus- und Fortbildung steuerlich begünstigt ist. Die einzelnen Finanzamt-Sachbearbeiter handhaben die Anrechnung von Fortbildungskosten sehr unterschiedlich. In vielen Fällen hilft auch hier ein Gespräch. Einen ersten Überblick zum Thema bekommen Sie zum Beispiel hier.

Der Bundesfinanzhof (AZ VI R 44/04 und VI R 35/05) hat vor einiger Zeit, entschieden, dass Schulungen, die der Entfaltung der Persönlichkeit dienen genauso wie fachliche Schulungen steuerlich anerkannt werden können. Dass die Schulungen auch privat weiter helfen ist dabei unerheblich, wenn der private Nutzen nur ein Nebeneffekt ist. Häufig ist es sinnvoll, dem Finanzamt den Zusammenhang zum beruflichen Nutzen ausdrücklich zu erklären - allerdings würde ich dies erst auf Nachfrage tun.

 

Private Sponsoren suchen z. B. bei Betterplace.org

Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, sich private Sponsoren zu suchen. Wer keine Oma, Papa oder ähnliches hat, die dafür geeignet sind, kann es auch im Internet versuchen. Unter betterplace.org findet sich eine Plattform, die Menschen, die Unterstützung suchen mit potentiellen Sponsoren zusammen bringt.

 

Unser Sozialfonds

Der Sozialfonds ist unser persönlicher Beitrag dazu, Bildung nicht vom Geldbeutel abhängig zu machen.

Unsere Seminare sind so kalkuliert, dass wir nachhaltig davon leben können. Das heißt aber auch, dass die Seminarkosten die Möglichkeiten für Menschen mit sehr geringem Einkommen übersteigen.

Wir haben den Grundsatz, dass keine Seminarteilnahme daran scheitern soll, dass sich jemand das Seminar nicht leisten kann. Wir möchten auf diese Weise v.a. Menschen in finanziellen Notlagen oder mit sehr geringem Einkommen unterstützen. Wenn das für Sie zutrifft und keine der hier genannten Möglichkeiten in Frage kommt, kommen wir Ihnen gern entgegen. Wenden Sie sich dann einfach mit einem konkreten Vorschlag an uns.