Konstruktive Kommunikation

Ausgangspunkt

Die Qualität der Kommunikation bestimmt zunehmend den Erfolg von Arbeitsgruppen und Organisationen. Sie bestimmt maßgeblich, ob die einzelnen Gruppenmitglieder effektiv zusammen arbeiten oder viel Energie in Reibungsverluste investiert wird. Damit ist sie auch ein wesentlicher Einflussfaktor auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter. Nur in einer Gruppe, in der die Kommunikation stimmt, kann kreativ auf neue Herausforderungen reagiert werden.

Ein Großteil der Kommunikation in Organisationen geht immer noch in destruktive Kommunikation: Lästern, Abblocken, Rechtfertigung, Anschuldigung, Kritik ohne Vorschläge, Begründungen warum etwas nicht geht ... Sicherlich hat all dies eine Funktion. Es führt aber weder zu wirklich guten Ergebnissen, noch dazu, dass sich die beteiligten Menschen wirklich wohl fühlen und Lust haben, sich einzusetzen.

Dieser Zustand ist so weit verbreitet, dass wir ihn teilweise kaum mehr bemerken. Erst dann, wenn wir in anderen (oft privaten) Zusammenhängen erleben, wie Zusammenarbeit wirklich funktionieren kann.

In diesem Seminar lernen Sie die wesentlichen Elemente konstruktiver Kommunikation kennen und anwenden. Gleichzeitig beschäftigen wir uns mit den wesentlichen Hindernissen für wirklich konstruktive Kommunikation.

 

Die wesentlichen Elemente sind:

  • Verantwortung für mich und mein Wohlbefinden übernehmen

  • Ich sorge dafür, dass ich bekomme was ich brauche

  • Ich helfe mit, dass die Anderen bekommen was sie brauchen

  • Ich weiß, wie ich mit anderen kooperiere und dass dies zu meinem Vorteil ist

  • Ich äußere meine Befindlichkeit und vorhandene Kritik in einer Form, die den Anderen ermutigt darauf einzugehen

  • Ich äußere konkrete Bitten

 

Weitere Themen sind:

  • Klare Kommunikation mit Hilfe klarer Bitten
  • Der Unterschied zwischen Bitten und Forderungen
  • Die Folgen destruktiver Kommunikation

 

Arbeitsweise

Ich  arbeite in allen Seminaren teilnehmer- und prozessorientiert. Was heißt das konkret? 

Teilnehmerorientiert bedeutet: Ich arbeite selbsterfahrungsorientiert und lege Wert auf die Reflexion und Erweiterung des Konfliktverhaltens. Dazu gehört für mich die Arbeit mit eigenen Erfahrungen und der eigenen Biographie. Dabei achten wir auf eine wertschätzende und respektvolle Atmosphäre.

Prozessorientiert bedeutet: In meinen Seminaren steht auch das, was gerade in der Gruppe und/oder bei einzelnen TeilnehmerInnen geschieht im Zentrum der  Aufmerksamkeit. Wie geht es der Gruppe? Wie geht es einzelnen TeilnehmerInnen? Wo gibt es eine "Störung"? Was braucht die Gruppe oder der/die Einzelne gerade? Aus dieser Wachheit erwachsen oft die tiefgreifendsten Lernerfahrungen.

Ich lege Wert auf praxisnahe Übungen. Die Verteilung von praktischen Übungen (Rollenspiele, Einzel-, Paar- und Gruppenarbeit) zu theoretischen Inputs ("Frontalunterricht") beträgt ca. 80/20.

 

Weitere Angebote

zur Teamentwicklung

zur gewaltfreien Kommunikation

zur Konflikttransformation